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Probenahme

Vor jeder Entschlammung eines Gewässers ist die Beprobung des Schlammes ein wichtiger Schritt, denn die Analyse des abzusaugenden Schlammes liefert wichtige Hinweise auf dessen Verwertung oder Entsorgung.

Von unserem Amphibienfahrzeug aus können wir mit unserem Multisampler bis fünf Meter Wassertiefe fachgerecht Schlammproben entnehmen, die in zeritfizierten Prüflaboren anlysiert werden.

Sedimentsauger

Die Entschlammung eines Gewässers erfolgt in mehreren Schritten.

  • Entfernung störender Makrophyten wie z.B. Fadenalgen oder Wasserlinsen und weiterer Verschmutzungen.
  • Absaugung des Schlamms mit dem Sedimentsauger.
    Festsitzendes Sediment auf künstlichen Untergründen kann zusätzlich mit rollierenden Bürsten gereinigt werden.

Der geringe Bodendruck unseres Amphibienfahrzeuges gewährleistet den Schutz der Uferbereiche und empfindlicher Untergründe.

Trennung der Sedimente

Die Trennung der Sedimente erfolgt durch Zugabe biologisch abbaubarer Flockungsmittel, die speziell auf das Sediment abgestimmt sind.

  • In einer Polymerstation wird mit einem Durchflusszähler die kontrollierte Zugabe überwacht.
  • Der Flockungsprozess selber wird kontinuierlich an Proben begutachtet.
  • Das Polymer-Schlamm-Gemisch wird im Anschluss zum Entwässerungcontainer in Geo-Tubes gepumpt.

Geo-Tube im Einsatz

Im Geo-Tube erfolgt die Entwässerung des Polymer-Schlamm-Gemisches.

Das gereinigte Wasser läuft im Entwässerungscontainer in eine Auffangwanne und wird dem Gewässer wieder zurück geführt.

Ist die Kapazität des Geo-Tubes erreicht, erfolgt der Abtransport direkt mit dem Containerwagen zum Ort für die weitere Abtrockung.

Schlammtrocknung

Für die Abtrocknungsphase werden die Geo-Tubes auf einer geeigneten Fläche gelagert.

Nach der Abtrocknungsphase wird der Geo-Tube aufgeschnitten und der getrocknete Schlammkuchen kann anhand seiner Analysenwerte spezifisch verwertet oder entsorgt werden.