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Lokalpresse Kettwig Kurier vom 18.08.2018

Mäharbeiten auf der Ruhr in Essen Kettwig - Rudergesellschaft atmet auf

Foto: Boris Orlowski/Heinz-Jürgen Vignold

Kettwiger Rudergesellschaft bekämpft Elodea (Wasserpest)!
Steganlagen waren komplett zu gekrautet! An- und Ablegen kaum möglich!

Der Baldeneysee hat schon seit Monaten mit der Wasserpest Elodea zu kämpfen. In den letzten Wochen und Monaten hat sich das Kraut nun auch an der Ruhr angesiedelt. Gerade im Flachwasserbereich, wo die Kettwiger Rudergesellschaft, der Kanu Club Kettwig und der Motorboot-Club Kettwig ihre Steganlagen haben, ist alles bis an die Wasseroberfläche zu gekrautet. An- und Ablegen mit Ruderbooten und Kanus kaum möglich. Bei den Motorbooten setzen sich sofort die Schrauben zu. Die Schulferien neigen sich dem Ende und der Trainings- und Schulsportbetrieb bei der KRG läuft wieder an. Hilfe vom Ruhrverband, der den Baldeneysee mäht, war nicht zu erwarten, da der Ruhrverband nur für die Stauseen und nicht die Ruhr zuständig ist. Schnelle Hilfe war gefragt.
Mit der Firma Vignold GmbH & Co. KG aus Essen hat Trainingsleiter Boris Orlowski eine Firma gefunden, die das große Problem lösen konnte. Inhaber Heinz-Jürgen Vignold und Tochter Ute Vignold-Gries haben beide ein großes Sportlerherz und waren sofort bereit zu helfen.
Nach der Besichtigung am Montag konnte bereits am Mittwoch mit den Mäharbeiten begonnen werden. Die Bezirksregierung Düsseldorf spielte auch mit und hat innerhalb von wenigen Stunden die Genehmigung erteilt, das die Firma "Vignold" die Ruhr mit ihrem Amphibienfahrzeug befahren darf und die Arbeiten durchführen konnte.
Pünktlich um 8 Uhr setzte das Mähboot zur ersten Tour an. Nach nur einer Stunde war die komplette Fläche vor den Stegen geräumt. Es war schon ein echtes Schauspiel wie die Ruhr wie eine Wiese gemäht wurde. Nach dreistündigen Aufsammelarbeiten war der Auftrag ausgeführt.
Es kann also wieder ohne Behinderung gerudert werden.

Hückeswagener Stadtparkteich wurde von Elodea befreit

Vom 31.07. bis zum 01.08.2018 wurde der völlig zugekrautetten Stadtparkteich in Hückeswage von fast 80 m3 Eldoea befreit. Von der Leistung unsere Mähbootes überzeugte sich nicht nur die Stadtverwaltung von Hückeswagen sondern auch die Presse vor Ort.

Klicken Sie hier, um zur Berichterstattung von RP online zu gelangen.

Berichterstattung Hückeswagen Lokal

Golfclub Duvenhof Willich - Wasserhindernis ohne Makrophyten

Das Wasserhindernis auf Bahn 6 der 18-Loch-Anlage vom Golfclub Duvenhof in Willich ist nun wieder frei von Wasserpflanzen. Die Arbeiten am 23. und 24.07.2018 waren etwas besonderes, denn nicht nur der empfindliche Fairway sondern insbesondere die Uferstruktur des Wasserhinderisses mussten geschont werden. Dafür wurde der Uferbereich mit einer Spezialkonstruktion aus LKW-Planen und einem Gerüst verkleidet, um die Unmengen an Wasserpest naturschonened an Land zu transportieren.

Univiertel Essen - perfekte Vorbereitung für den Sommer

Am 03. Mai wurden die Wasserbecken des Univiertels Essen vom dichten Teppich an Fadenalgen befreit, der sich am Grund - gespickt mit Unrat und Blättern - festgesetzt hatte. Nun können sich Besucher und Anwohner wieder über eine frische und und vor allem saubere Abkühlung freuen.

Frühjahrsputz im Stadtgarten Essen

Sonniges und warmes Frühlingswetter sorgte für üpiges Grün im Stadtgarten, leider auch in Form eines dicken Fadenalgenteppiches im Teich. Für den Frühjahrsputz 2018 entfernet unser Truxor am 02. Mai den Pflanzenteppich schnell und unter Schonung des Uferbereiches.

Pünktlich zum Frühling: Raupe wieder im Einsatz

Nach einer umfangreichen Generalüberholung im Winter ist unsere Raupe wieder im Einsatz zur Begrünung im Tagebau. Funkferngesteuert bietet sie höchste Sicherheit für unsere Mitarbeiter. Nach erfolgreichem Test im Tagebau Inden konnten wir erneut sagen: "Was wir in die Hand nehmen wird grün."

Schilfschnitt Klärteich in Leipzig

Am 21.02.2018 wurde ein kompletter Schilfschnitt auf einem Klärteich in Leipzig durchgeführt. Zum Dank ließ es sich die freiwillige Feuerwehr vor Ort nicht nehmen, den Truxor nach Abschluss der Arbeiten wieder auf Hochglanz zu bringen.

Pressebericht in der WAZ: Ehrenamtlich gegen die Wasserpest auf dem Baldeneysee

Quelle: WAZ 17.07.2017

Ein Essener Familienbetrieb hat mit seinem Amphibienfahrzeug viele Wasserpest-Pflanzen auf dem Baldeneysee eingesammelt. Vereine sind dankbar.

Im Kampf gegen die Wasserpest Elodea auf dem Baldeneysee haben die Wassersportler unerwartet spontane Unterstützung von einem Essener Unternehmen bekommen. Der Haarzopfer Garten- und Landschaftsbaubetrieb Vignold setzte tagelang unentgeltlich sein neues schwedisches Amphibienfahrzeug ein. Die Mitarbeiter fuhren die Regatta-Strecken auf dem See ab und sammelten die auf der Wasseroberfläche treibenden Pflanzen ein, damit der Kanu-Polo-Cup und die Ruderlandesmeisterschaften ohne Probleme zu Ende gebracht werden konnten.

Zu diesem Zeitpunkt stand nur ein Mähboot des Ruhrverbandes für eine Arbeitsschicht zur Verfügung, weil das angeforderte zweite Boot nicht kam. Als die Haarzopfer darüber in unserer Zeitung lasen, stand für sie der Entschluss fest: „Wir helfen. Wir machen das für den Sport“, waren sich der Geschäftsführer Heinz-Jürgen Vignold, selbst Eisschnellläufer, und seine Tochter, die Junior-Chefin Ute Vignold-Gries, sofort einig.

Nach einem Gespräch mit dem Organisator der Kanu-Polo-Turniere, Jürgen Konrad, ging das erst im Herbst für 150 000 Euro gekaufte Amphibien-Kettenfahrzeug zum ersten Mal am 7. Juli zu Wasser. Das wendige und nur fünf Meter lange Boot nahm mühelos mit einem aufgesteckten Rechen herumtreibende Wasserpest-Pflanzen auf, die vom großen Mähboot des Ruhrverbandes nicht eingesammelt werden konnten. Auch in der darauf folgenden Woche „säuberte“ das Amphibien-Boot mehrmals die Regatta-Strecken.

Lob für Einsatz gegen die Wasserpest

Hans-Walter Fink, Sprecher der Interessengemeinschaft Baldeney, ist begeistert. „Es ist schön, dass sich ein Essener Unternehmen für uns engagiert und uns hilft.“ Die Ergebnisse bewertet er positiv: „Wir haben die Sportveranstaltungen sauber durchgeführt. Das Kanu-Polo-Turnier lief prima.“

Fink will, dass das Amphibienfahrzeug in Zukunft öfters als Ergänzung zum Mähboot geordert wird und auch Anlegestellen frei räumt. „Das große Mähboot ist dafür zu unbeweglich“, betont er. Es kann zwar große Mengen der Wasserpest abmähen, aber nicht alles gleichzeitig einsammeln. „Wir hatten gerade im vorigen Jahr große Probleme mit Pflanzen, die sich abgelöst hatten und herumtrieben. Die blieben im Paddel hängen.“

„Sportler müssen zusammenhalten“

Für Familie Vignold steht im Vordergrund, dass die Wassersportler nicht durch die Elodea-Pflanzen behindert werden. „Sportler müssen zusammenhalten. Wir haben unser Amphibienfahrzeug hier stehen und können es schnell zum Baldeneysee bringen, damit die Wettkämpfe stattfinden können“, sagt die Junior-Chefin und hat schon eine neue Idee. Sie konstruierte einen Ponton mit einem großen Netz, damit das aufgesammelte Grünzeug auf dem Wasser zwischengelagert werden kann, bevor es an Land gebracht wird.

Hans-Walter Fink ist für jede weitere Hilfe dankbar. „In der zweiten Hälfte der Saison startet die Deutsche Meisterschaft Kanu-Polo und die Essener Seglerwoche. Das sind die Highlights.“

Amphibienfahrzeug fährt auf Ketten

Das sieben Knoten schnelle Amphibien-Kettenfahrzeug ist ein multifunktionaler „Allgrounder“ mit Vorrichtungen für Rechen, Greifer und Bagger. Es kann zu Wasser und auf Land schneiden, transportieren, sammeln und ausbaggern.

Im Einsatz war das Fahrzeug auch schon im Kettwiger Mühlengraben und im Stadtgarten.